Arbeitsweisen
Für EPSYMO- Kinder ist eine kontinuierliche psychomotorische Förderung für eine positive Entwicklung
dringend notwendig. Es werden grundlegende Erfahrungen für alle Sinne angeboten und die eigentliche
Grundlage für das „Lernen und Leben“ vermittelt.
EPSYMO bietet den Kindern eine Entwicklungsförderung in kleinen Gruppen mit 3-7 Teilnehmern an.
Die Inhalte der Psychomotorikgruppen richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Kinder.
Jedes Kind bekommt die Erfahrungsmöglichkeiten, die es braucht. Alle Angebote werden
selbstverständlich kindgerecht aufbereitet, d.h. kein stures Üben, sondern eine spielerische Form der
Behandlung ist uns wichtig.
Die Psychomotorik im Elternverein ist geprägt durch einem therapeutischen Ansatz und Leitgedanken.
In unserer Arbeit geht es weniger um rein pädagogische oder sportliche Aspekte.
Vor einer Entwicklungsförderung steht eine eingehende Diagnostik, die von unseren Therapeuten
(Motopäden, Behindertenpädagogen, Physiotherapeuten, Psychologen und Ergotherapeuten) durchgeführt
wird. Mit Hilfe von Testverfahren und Verhaltensbeobachtungen gilt es die Stärken und Schwächen in
den unterschiedlichen Bewegungs- und Entwicklungsbereichen herauszufinden und individuelle Ziele in
einem Therapieplan konkret zu beschreiben.
Die Kleingruppen treffen sich wöchentlich in Turnhallen in Bremen-Nord und im Bewegungsraum im
„Haus der Zukunft“ in Lüssum. Anregende Aufbauten und Bewegungslandschaften werden mit speziell
psychomotorischen Materialien bestückt und in abenteuerlichen Geschichten verpackt.
Zu Beginn der Förderung nutzen wir die Stärken der Kinder, um ein großes Selbstbewusstsein aufzubauen.
Mit diesem mehr an Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten wagen sich später die Kinder an ungeliebte
Situationen und an ihre eigentlichen Schwächen heran. "Das ist das schönste Spiel der Welt“
berichten die Kinder häufig erschöpft und begeistert nach einer Psychomotorikstunde. Sie haben gar
nicht bemerkt, wie intensiv sie im Spiel an ihren Defiziten gearbeitet haben. Eine Behandlung,
die nicht als Therapie angesehen wird und dazu noch Spaß macht ist die effektivste Form der
Förderung für diese Kinder.